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Wocheneinkauf ohne Stress – Wie Lieferdienste unser Leben erleichtern

Keine Tüten und Getränkekisten mehr in den 4. Stock schleppen, keine ewig langen Schlangen mehr an der Kasse. Das wünscht man sich oft so sehr, wenn man mal wieder den Wocheneinkauf erledigen muss, auf den man so gar keine Lust hat. Ein Segen also, dass immer mehr Lieferservices für Lebensmittel aus dem Boden schießen? Wir haben uns mal ein paar Services angesehen und verglichen und wollen euch die Vor- und Nachteile nicht länger vorenthalten.

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Der Wocheneinkauf – für viele eine lästige Angelegenheit

Bringmeister von Kaiser’s Tengelmann, Rewe Online, Edeka oder mytime.de heißen die bekanntesten Bringdienste. Aber welche Vorteile hat das Ganze überhaupt für uns?

Wer im fünften Stock ohne Aufzug wohnt oder seine Einkäufe ohne Auto mit den öffentlichen Verkehrsmitteln transportieren muss, der überlegt sich ganz genau, was im Einkaufswagen landet. Hier kann es durchaus eine Entlastung sein, wenn man seinen Einkauf ganz bequem von der Couch aus erledigen kann.

Wer zusätzlich noch Familie hat, oft lange arbeitet oder körperlich nicht so fit ist, dem erscheint der Lieferdienst als willkommene Alternative. Einfach alles in den Warenkorb legen, anmelden und den gewünschten Liefertermin aussuchen. Fertig! Die Kinder können nicht mehr heimlich Süßigkeiten in den Einkaufswagen legen, lange Schlangen an der Kasse bleiben einem erspart, man muss sich im Büro nicht mehr beeilen oder auf die allgemeinen Öffnungszeiten achten.

Von Marketing Kampagnen bleibt man ebenso verschont. So kann man nicht mehr verlockt werden und mehr Geld ausgeben, als man eigentlich wollte.

Allerdings bringt dieser Service auch Nachteile mit sich. Wer Obst und Gemüse online bestellt, könnte eine böse Überraschung erleben, denn der Qualitätstest bleibt hier aus. Kommen diese Güter überreif oder verdorben an, muss man sie am besten direkt an der Haustür reklamieren.shopping-1232944_640

Allergiker sollten beim Bestellen besonders vorsichtig sein und nochmal recherchieren, ob die Produkte wirklich für sie geeignet sind. Denn manchmal ist die Produktinformation im Online Shop nicht so eindeutig wie im stationären Handel.

Je nach Uhrzeit kann man den Lieferzeitpunkt nur auf den nächsten Tag legen. Man sollte dieses Risiko also immer beachten und in die Planung einbeziehen. Ein weiterer Minuspunkt ist die Verfügbarkeit der Waren. Bei Bringmeister kann man beispielsweise kein Obst und Gemüse online einkaufen, was den Umfang des Wocheneinkaufs zwar einschränkt, aber nicht komplett beseitigt.

Der Mindestbestellwert liegt zwischen 35 und 40 Euro. Für Singlehaushalte könnte diese Grenze ein bisschen hoch sein. Ein weiteres Risiko birgt die Kühlkette von TK-Produkten. Man sollte also auch diese Produkte daher sofort bei Annahme überprüfen.

Als Fazit kann man sagen, dass dieser Service den Alltag unheimlich erleichtern kann. Man sollte sich jedoch vorher informieren, sich das Angebot der verschiedenen Dienstleister ansehen und für sich entscheiden, welcher der passendste ist. Nur so ist der Effekt am größten. 

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